Pfefferspray kaufen

Gut beraten vor dem Kauf – worauf bei der Wahl des Pfeffersprays zu achten ist

Das Pfefferspray, wie es im Pfefferspray Test vorgestellt wird, kann Angriffe auf die eigene Person erst dann sachgemäß abwehren, wenn beim Kauf sowie in der Anwendung einige Notwendigkeiten beachtet werden. Anderenfalls könnte das Reizgas seine Wirkung verlieren, Gefahren für den Anwender auslösen oder sogar dessen Strafbarkeit begründen. Ratsam ist es somit, die frei erwerbbaren Mittel vor dem Kauf zu testen. Die Entscheidung sollte im Sinne der größtmöglichen Sicherheit für die eigene Gesundheit getroffen werden. Insbesondere vor dem Erwerb von nicht zugelassenen oder verdächtig preiswerten Produkten wird daher gewarnt.

Geprüfte Sicherheit wählen

Das wichtigste Kriterium liegt in der Güte des Sprays. Dieses sollte durch die zuständigen Behörden geprüft und zugelassen sein. Meist folgt dadurch eine Beschränkung der Zahl sowie der Qualität der Inhaltsstoffe. Ebenso sind die Dosen im Regelfall derart konzipiert, dass sie ihre Flüssigkeit lediglich auf die begrenzte Distanz von zwei Metern verbreiten können. Andere Formen der Anwendung sind in Deutschland nicht zulässig. Darüber hinaus muss das Mittel zur Selbstverteidigung gegen Tiere deklariert sein. Ein entsprechendes Emblem ist für die Nutzer gut sichtbar an den Dosen angebracht. Erst unter diesen Voraussetzungen erteilt das Physikalisch-Technische Bundesamt erfahrungsgemäß die Erlaubnis zum Vertrieb. Als Anwender dieser Reizstoffe stehen Sie folglich auf der juristisch sicheren Seite, sofern Sie das Gas dem Sinne nach ordnungsgemäß verwenden.

Keine Waren aus dem Ausland kaufen

Pfeffersprays sind weltumspannend bekannt und lassen sich in nahezu jedem Land in den Läden finden. Teils sogar frei zugänglich. Allerdings hat jede Nation ihre eigenen Regeln zum Kauf und zur Nutzung erlassen. Ebenso kann es vorkommen, dass bestimmte Inhaltsstoffe verwendet werden, die in Deutschland nicht zulässig sind. Auch die Art und Form der Dosen weicht üblicherweise von den hierzulande gebräuchlichen Exemplaren ab. So gering die Unterschiede auch sein mögen, so unschön kann die damit hervorgerufene rechtliche Sachlage ausfallen. Denn die aus dem Ausland mitgebrachten Reizstoffe genügen regelmäßig nicht den Anforderungen des deutschen Bundesamtes. Ein Gebrauch der Mittel würde daher als Straftat geahndet, aus der sich empfindliche Sanktionen ergeben können.

Der Blick auf die Inhaltsstoffe

Als Anwender können Sie zumeist aus zwei hauptsächlichen Bestandteilen des Sprays wählen. Einerseits steht Ihnen als Basis das CS-Gas zur Verfügung, andererseits werden auch Mittel aus Pfeffer oder Chili vertrieben. Hierbei gilt, dass die Reizstoffe möglichst genau auf den Angreifer abgestimmt sein sollten. Und da kommt es zwischen Menschen und Tieren zu Unterschieden. Hunde beispielsweise lassen sich durch das CS-Gas nur wenig beeindrucken. Sie sind meist zu weiteren Attacken fähig, ehe bei ihnen nach mehreren Augenblicken die Wirkung einsetzt. Dafür reagieren Tiere – ebenso wie Menschen – sehr stark und umgehend auf die natürlichen Essenzen sowie die damit verbundene Schärfe des Pfeffers. Demgegenüber löst das Reizgas als chemischer Stoff nahezu keinerlei Unverträglichkeiten oder allergische Reaktionen aus. Es gilt als etwas milder in der Wirkung.

Gel, Schaum und Nebel

Nicht minder bedeutsam gestaltet sich das aus der Dose gesprühte Resultat. Das bekannteste System liegt darin, dass das Gas in nebeliger Wolke aus dem Behälter tritt und den Angreifer umhüllt. Doch Vorsicht, auch Sie als Anwender können in den unliebsamen Genuss der Reizstoffe kommen. Etwa dann, wenn der Wind ungünstig steht oder Sie sich zu nahe am Kontrahenten befinden. Ratsamer gestaltet sich daher die Nutzung von Gel und Schaum. Die eingedickte Flüssigkeit lässt sich in Menge und Zielort sehr gut beeinflussen. Damit kann der Gegner kurzzeitig außer Gefecht gesetzt werden, ohne dass damit Gefahren für Ihre eigene Gesundheit einhergehen. Im Idealfalle sollten Sie indes vor dem Kauf alle drei Optionen austesten. Der Gebrauch erfolgt in jedem Falle streng nach den auf der Dose angebrachten Nutzungshinweisen.

Die Haltbarkeit beachten

Pfeffersprays sind aufgrund ihrer Inhaltsstoffe so produziert, dass sie rund vier Jahre lang gebraucht werden können. Anschließend verflüchtigt sich zumeist das Treibgas – die vorhandenen Reizmittel wären dann zwar noch vorhanden, könnten aber nicht mehr mit genügend Druck aus der Dose geschossen werden. Zudem ist darauf zu achten, den Sprühmechanismus des Behälters im Abstand von etwa zwei bis drei Monaten sanft zu betätigen. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die im Zugang befindliche Flüssigkeit nicht aushärten kann. Denn ein verstopftes System würde im Falle der Selbstverteidigung keinerlei Hilfe mehr gewährleisten. Besteht bei einem Spray hingegen ein grundsätzlicher Zweifel über die Tauglichkeit, so tauschen Sie es beim nächsten Einkauf aus. Dank günstiger Preise lassen sich die Gase bereits zwischen fünf und zehn Euro erwerben.